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Das 2006 von Caruso St John konzipierte, aber nicht realisierte Kultur- und Kongresszentrum in Ascona, das von der NZZ als störende Stadtkrone kritisiert wurde.

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Die Poesie der Wirklichkeit

Text: Lilia Glanzmann / 11.11.2015 07:37

Foto: Caruso St John

Auf den Spuren der Londoner Architekten Adam Caruso und Peter St John: Ihre Leidenschaft für die bildende Kunst macht sie zu begehrten Museumsarchitekten, schreibt die «NZZ» in einem Portrait. «Wir bauen gern etwas, ohne dabei etwas anderes zu zerstören», sagt Adam Caruso, der auch zur Stadtentwicklung Londons eine pointierte Meinung hat. Das Geld regiere die Stadt inzwischen in fast unerträglich aggressiver Weise. In der Schweiz hingegen, so Caruso, werde die Bautätigkeit angemessen reguliert. Es herrsche eine lebendige, starke Kultur des Diskurses, so lobt er. Es gebe interessante Diskussionen, hochkarätige Architektur und starke Netzwerke mit einander unterstützenden Verbindungen. 

Weitere Meldungen:

- Eine Privatstation mit Besucherlounge für 45 Millionen: Die Merian Iselin Klinik plant eine Erweiterung mit hotelähnlicher Umgebung, schreibt die «BaZ» (Artikel online nicht verfügbar).

- Taubendreck am Messebau: An der Fassade der Messe verschmilzt Architektur neu mit Taubengittern, berichtet die «Basellandschaftliche Zeitung» (Artikel online nicht verfügbar).

- Das Dom-Museum von Florenz hat nach dreijährigen Erweiterungsarbeiten wieder seine Pforten geöffnet. In einer gelungenen Inszenierung treten die grössten Vertreter der florentinischen Plastik des Mittelalters und der Renaissance auf, schreibt die «NZZ».

- Die Projektpräsentation für den Muoler Mehrzwecksaal von Frei + Saarinen Architekten stiess auf grosses Interesse. Was die Plazierung angeht, waren die Besucher aber skeptisch, schreibt das «St. Galler Tagblatt» (Artikel online nicht verfügbar).

- Die Zukunft des Theaters Winterthur gibt zu reden. «Der Landboten» hat vor der Podiumsdiskussion von heute Mittwochabend die entscheidenden Fragen zusammengetragen.

- Ein Portrait der international erfolgreichen Textildesignerin Ginny Litscher in der «BaZ» (Artikel online nicht verfügbar). Ihre Ausbildung hat sie in Luzern begonnen. «Es ist eine tolle Schule um Textildesign zu studieren – man lernt hier noch wirklich das Handwerk», sagt sie.

- Über die Kinderkrankheiten kluger Uhren, berichtet der «Tages-Anzeiger» (Artikel online nicht verfügbar). 2015 haben Smartwatches grosse Fortschritte gemacht, doch ausgereift sind sie noch nicht. 

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