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Modell des neuen Frohbergs

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Prägnante Giebel

Text: Marcel Bächtiger / 14.10.2015 16:51

Peter Moor Architekten gewinnen den Studienauftrag für die Erneuerung des Restaurants Frohberg in Stäfa mit einem einfachen prägnanten Entwurf. Die Gemeinde hatte das Areal 2009 erworben, um den Erhalt des beliebten Ausflugslokal hoch über dem Zürichsee zu sichern. Man beabsichtigt, Grundstück und Gebäude dem neu gegründeten Verein «Pro Restaurant Frohberg» im Baurecht abzugeben. Mit dem Studienauftrag suchte die Gemeinde Vorschläge für eine «zukunftsfähige Erneuerung und Erweiterung des Restaurants Frohberg» – denn sowohl Bausubstanz als auch Ausstattung sind sanierungsbedürftig. Das Programm sah neben betrieblichen Anpassungen einen neuen Saal und einen Wintergarten vor. Die charakteristische Identität der Gebäudegruppe sollte indes bewahrt werden. Der prämierte Vorschlag von Peter Moor Architekten akzentuiert den neuen Gebäudeteil mit einem markanten Giebeldach, das quer zur Dachrichtung des Bestands steht. «Die typische Ausgestaltung des heutigen ‹Frohberg› mit zwei talseitigen Giebeln und angrenzenden Längsbauten wird zum Thema gemacht und zeigt sich auch nach dem Umbau als wieder erkennbares Merkmal», schreibt dazu die Jury. Der Wintergarten werde «statt vorgelagert eingelagert»; eine leichte Erhöhung des Haupt-Restaurant ermögliche ein «Darüberblicken in die Ferne». Mit diesen Massnahmen gelingt Peter Moor eine einfache Komposition aus zwei Baukörpern, welche die charakteristischen Merkmale des Gasthauses auf das Wesentliche reduziert.

Erneuerung des Restaurants Frohberg, Stäfa
Studienauftrag im nicht-anonymen Verfahren für die Gemeinde Stäfa
Fachjury: Monika Jauch-Stolz, Antti Rüegg, Beat Nipkow, Peter von Känel
– 1. Rang: Peter Moor Architekten, Zürich
Weitere Teilnehmer:
– AMZ Architekten, Zürich
– Michael Meier Marius Hug Architekten, Zürich
– moos. giuliani. herrmann. architekten, Uster
– Patrick Thurston Architekt, Bern

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